Reparatur von Ventilatoren mithilfe von Blaulicht-Scannern

Während Wartungsarbeiten an einem Abluftventilator zur Abfuhr von gesättigten Schwefelsäuredämpfen in einem metallurgischen Betrieb kam eine Metallstruktur während des Sandstrahlens in Kontakt mit einem Gebläserad.

Neugierig, wie wir dieses Problem anpackten?

Nach einer visuellen Kontrolle und einer Rundlaufprüfung führten wir eine nicht destruktive Rissprüfung durch. Weder an den Achsen-, Kupplungs- noch Lagerpositionen gab es Probleme mit der Rundlaufgenauigkeit, das Gebläserad war aber an mehreren Stellen stark verformt.

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Wir fertigten einen kompletten Blaulicht-Scan des Gebläserades an und konnten so Position und Umfang des aufgetretenen Schadens sehr genau darstellen. Anhand dieser Informationen erarbeiteten wir dann einen Reparaturplan. Danach wiederholten wir die Kontrolle und wurde das Gebläserad noch ein letztes Mal gescannt. Dieser letzte Scan konnte später eventuell für eine Strömungssimulation verwendet werden.

Die gekrümmten Seiten wurden mithilfe von Schablonen und hydraulischen Werkzeugen begradigt. Danach wurde eine nicht destruktive Rissprüfung durchgeführt.

Überdies wurde das Gebläserad statisch ausgewuchtet, wurden die Lager ersetzt und wurde schließlich vor Ort noch eine Auswuchtkontrolle durchgeführt. Das Gebläserad war wieder einsatzbereit. Dank des kompletten Scans während der Wartung ist es mithilfe von Reverse Engineering nun auch möglich, ein Reserve-Gebläserad herzustellen.

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